Integrierte mikrofluidische Strukturen

Zur Untersuchung von Flüssigkeiten wie Blut (Blutgerinnung, Blutgruppe, etc.) oder Zellsuspensionen entwickeln wir mikrofluidische Strukturen. Abhängig von der Anwendung und der notwendigen Funktionalität stehen uns dabei unterschiedlichste Materialen oder Materialkombinationen zur Verfügung:

  • Silizium
  • Silizium-Pyrex-Verbünde
  • Glas
  • Kunststoffe (COC, PC, …)
  • PDMS

Die mikrofluidischen Strukturen enthalten typischerweise Elemente wie Kanäle, Kammern, Mischer oder auch aktive Sensorelemente. Durch eine externe Antriebsquelle werden dann Flüssigkeiten durch die Strukturen geführt. So können die Vorteile der laminaren Mikrofluidik für Anwendungen effektiv genutzt werden - sowohl bei kleinen diskreten Volumina als auch im kontinuierlichen Durchflussbetrieb.

Das HSG-IMIT verfügt neben Reinraumlaboren der Klassen 10 bis 10.000 auch über ein räumlich getrenntes Silikonlabor mit Einrichtungen zum

  • Anmischen und Aufschleudern von Silikonen
  • O2 und N2 Plasmabonden
  • Optischen Multilayer-Justieren
  • Bonden von Silikonen mit harten Kunststoffen wie PEEK
Ihr Ansprechpartner:
Dipl.-Ing. Sven Spieth
+49 7721 943 - 241
+49 7721 943 - 210
sven.spieth@hsg-imit.de
Mikrofluidische Struktur zum Handling von Vollblut